Victoria II

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Dieses Thema enthält 1 Antwort und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Profilbild von Ultra Ultra vor 6 Jahre, 5 Monate.

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    Ultra
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    Kleiner Review meiner Welteroberungspläne bei Victoria II, wo ich gerade Österreich spiele (und nur Österreich, denn den Ausgleich mit Ungarn habe ich nicht angestrebt).

    Habe mich erstmal darauf beschränkt mein Reichsgebiet zu wahren und die Verwaltung und die Bildung des riesigen Reiches auf Vordermann zu bringen (beim Start nur 15% der Bevölkerung lese- und schreibfähig, inzwischen bin ich auf 67%), sowie ein paar neuentstandene Nationen auf dem Balkan anektiert, welche sich frisch vom Osmanischen Reich losgesagt hatten.

    Wollte eigentlich das Osmanische Reich zerschlagen und den gesammten Balkan bis nach Istanbul erobern (inkl. Griechenland), aber es kam anders.

    Nachdem unter meiner Führung eher zufällig Bayern, Baden und Würtenberg den Süddeutschen Bund gegründed haben, habe ich Frankreich in 4 blutigen Kriegen (für die Franzosen blutig natürlich => hallo Paris) Elsaß-Lothringen, das Rheinland und das Ruhrgebiet wieder entrissen (nachdem zuvor die Saupreußen 3x gegen die Franzen abgekackt hatten), die Preußen anschließend unter meine Knute gezwungen (=> hallo Berlin) und nebenbei noch alle mitteldeutschen Kleinstaaten erobert (Frankfurt, diverse Hessens, diverse Sachsens).

    Nun muß ich noch die übrigen deutschen Klein- und Stadtstaaten erobern (Hamburg, Bremen, Lübeck, Hannover und Oldenburg), Skandinavien (Dänemark, Norwegen und Schweden) aus Schleswig rausschmeißen und den Holländern in Braunschweig und Nordrhein-Westfalen auf den Sack geben.

    Da Schweden mit Holland und Holland mit Franreich und der Türkei verbündet ist wahrscheinlich ein halber Weltkrieg, aber wir schreiben ja auch schon 1914 (ich war lange friedlich mit den Österreichern, das Spiel startet 1836). Das Einzig gute ist, daß man gegen Ausländer in Deutschland immer einen legitimen Kriegsgrund hat (War of Unification), gegen die deutschen Kleinstaaten allerdings wird mein Infamy Wert (berüchtigtes Österlitsch) in’s unermeßliche steigen und die Gefahr des Eingreifens 3. Mächte deutlich erhöhen (die Kleinstaaten soll man eigentlich politisch auf seine Seite holen, aber da war ich zu lange inaktiv, da Deutschland erst nach den wiederholten Niederlangen Preußens in meinen Focus kam (Eindämmung Frankreichs) und mein Schwerpunkt als Österreich naturgegebenermaßen eher auf Italien und/oder dem Balkan lag).

    Wenn ich Erfolg haben sollte gibt’s wahrscheinlich ein Superdeutschland von Flensburg bis Mittelitalien, sowie von Elsaß-Lothringen bis nach Ostpreussen bzw. von der Ostschweiz und bis hin zum schwarzen Meer, mit Hauptstadt Wien!!!

    In Europa kann ich ziemlich jede Nation schlagen, wahrscheinlich auch mehrere gleichzeitig, nur das englische Empire oder die USA können mir noch dazwischenfunken (bin zwar bloß Platz 3 im Gesamtranking, aber nur England hat mehr Truppen als ich (allerdings kaum bessere da ich max. Techlevel habe und wahrscheinlich auf der ganzen Welt verteilt)).

    Leider haben mich die &%$“§!%-Preußen gerade in einen unerwarteten Krieg um Zentralpolen mit Rußland und China reingeritten, aber da 3/4 des russischen Reiches mit Aufständen beschäftigt sind hoffe ich dank der technischen Überlegenheit meiner Armee auf einen schnellen Sieg und anschließend 5 Jahre Ruhe im Osten. Ob ich die preußischen Gebietsgewinne zulasse oder einen reinen Waffenstillstand erzwinge muß ich mir noch stark überlegen, da die Preußen sofort wieder abtrünnig werden sobald sie ihren Status als Großmacht zurückerhalten haben und die Russen immer einen legitiemen Kriegsgrund haben wenn ihr Kerngebiet verletzt wurde.

    Innenpolitisch regiert es sich als absolute Monarchie recht einfach, man hält zwar durchaus „freie“ Wahlen ab, setzt im Zweifelsfall aber halt einfach die Regierung ein welche man gerade braucht (Liberale für die freie Marktwirtschaft, Sozialisten wenn man mal staatliche gelenkte Wirtschaft braucht (manche Fabriken mögen die Kapitalisten irgendwie einfach nicht bauen, z.B. Kanonenrohrfabriken) oder Konservative wenn’s denn in den Krieg geht). Gibt zwar immer mal wieder landesweite Aufstände irgendwelcher Unzufriedener (z.B. den österreichischen Kommunisten) aber mit Giftgas und Panzern hat man das Ganze dann meistens schnell wieder im Griff.

    => Go felix Austria (soon to be Germany)!!!

    #3134
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    Ultra
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    Nachdem der Preußisch-Österreichische Krieg gegen Rußland ob des desolaten Zustandes des Riesenreiches und dessen Armee erwartungsgemäß schnell abgeschlossen war und Zentralpolen schnell in das preußische Königreich eingegliedert wurde liefen im österreichischen Generalstab die Planungen zur Wiedervereinigung Deutschlands auf Hochtouren.

    Die Siegesfeiern waren kaum verklungen als unmittelbar im Anschluß an den geglückten Konflikt unser Bündnispartner Preußen nun Skandinavien den Krieg um Südschweden erklärte. Verärgert über die Aggresivität der Preußen und deren wahllosen Eroberungspläne verweigerte der Kaiser zunächst seine Bündnisplicht, nur um im nächsten Moment Operation Deichgraf anlaufen zu lassen, die Eroberung aller Norddeutschen Kleinstaaten und Schleswigs von Skandinavien.

    Unter dem Eindruck der geballten Macht der unverzagt sofort wieder allierten deutschen Reiche versagten die meisten Bündnispartner Skandinavien die Bündnistreue und der König von Skandinavien gab Schleswig schließlich auf als die ersten österreichischen Truppen bereits nahe vor den Toren von Stockholm standen.

    Under dem Eindruck internationaler Spannungen ob der immer noch laufenden preußischen Eroberung Südschwedens ließ der österreichische Generalstab seine aus ganz Skandinavien zurückflutenden, siegreichen Armeen unverzüglich nach Westen abdrehen und an der holländischen Grenze Aufstellung beziehen, da diese das letzte ausländische Reich mit Besitzungen in Mittel- und Norddeutschland war.

    Die zweistufige Operation doppelter Holzschuh, welche auch eine infame Kriegserklärung innerhalb eines erst seit 5 Monaten bestehenden bestehenden Friedensvertrages beinhaltete, brachte schließlich alle deutschen Ländereien unter österreichische Kontrolle.

    Am 14.09.1917 ließ sich der österreichische Kaiser mit Zustimmung des süddeutschen Bundes und des Königs von Preußen schließlich zum Kaiser von Deutschland krönen und vereinigte so endlich die drei verbrüderten Reiche.

    Von der alten und neuen Hauptstadt Wien aus bereiste der Kaiser sofort die neuen Ländereien und mußte allerdings mit Erschrecken feststellen, daß diese teilweise Armenhäusern glichen. Auf seine Weisung begann die ehemals kaiserliche österreichische Reichsbahn sofort damit das teilweise nonexistente Schienensystem zum exzellenten Schienenwesen Österreichs auszubauen und die maroden Zustände zu beseitigen, schließlich sollten alle Reichsteile bald so strahlen wie die Kernlande selbst.

    Während nun eine Zeit der Konsolidierung einsetzte, und als innenpolitische Gegner schnell die deutschen Kommunisten ausgemacht waren, begann der Generalstab in der Zwischenzeit mit Planungen zur Eroberung weiterer Teile Zentralpolens, Serbiens und in Mittel- und Oberitalien um die Grenzen des Reichgebiets abzurunden. Allerdings wurden auch Rufe laut die nicht-deutschen Provinzen in eine von Deutschland diktierte Unabhängigkeit zu entlassen und sich nur noch auf das deutsch-österreichiche Kerngebiet zu besinnen. Es ist allerdings fraglich, ob sich das ungeschlagene Reich ohne Not darauf einlassen wird.

    Der Kaiser war sich sicher durch die massiven wirtschaftlichen Möglichkeiten in Zentraldeutschland bald die ohnehin nicht besonders große Lücke zu den vereinigten Staaten von Amerika geschlossen zu haben, allerdings stand das brittische Empire mächtiger da als jemals zuvor und die Deutsche Marine steckte noch für Jahre in den Kinderschuhen…

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