Tagebuch von Xaramon

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    20. Rova:
    “Desna sei dank endlich tauchte es auf… Sandpoint das Ziel unserer Karawane. Lange mussten wir auf den Anblick warten und passierten einen Hügel so das wir nur noch einige wenige Minuten entfernt waren. Nicht sehr eindrucksvoll aber doch solide kam es mir vor. Flach gebaut und etwas verwinkelt ist es und ein riesiger Felsen ragt in ihr hoch. Das muss das alte Licht sein dachte ich mir und die Vorfreude auf die Ankunft wurde noch verstärkt. Ich lies Nimmermehr eine grosse Runde fliegen und er war noch aufgeregter wie ich oder vielleicht nur hungrig, kam er doch mit einem kleinen Fisch zurück den er sich am Hafen ergattert hatte“
    „Rhur, Adar und ich brachten die Karawane wie verabredet bis an das Lagerhaus der Sandpoint Mercantile League und blieben bis zur Soldzahlung obwohl wir schon den Geruch von Hopfen und sogar süßem Gebäck in unseren Nasen hatten. Wie sehr die einfachen Dinge im Leben einen erfreuen können wenn man nur einige wenige Tage darauf verzichten muss.“
    „Rusty Dragon heißt unsere Herberge und es ist ein sehr sauberes Establisment mit passablen Zimmern und ordentlichen Stallungen. Die Besitzerin heisst Ameiko Kaijitsu und scheint aus einem fernen Land zu stammen, sie ist sehr hübsch anzuschauen… so hübsch jedenfalls das Adar sofort angefangen hat mit ihr anzubandeln. Naja mir tun die Knie weh und meine Füsse haben Blasen. Deswegen war ich froh um warmes, sauberes Wasser, etwas gutes zu Essen (leckerer Lachs) und 2 Humpen süffiges Bier um meine Kräfte wieder zu regenerieren. Morgen ist auch noch ein Tag“

    21. Rova:
    “Wir haben uns erstmal für 3 Tage hier einquartiert um zumindest die Sommer/Herbstwende hier mitzufeiern. Alle reden von dem grossen Swallowtail Fest in 2 Tagen. Also genug Zeit mich etwas alleine umzuschauen da Rhur an seiner Rede vor den Bürgern tüftelt und Adar damit beschäftigt ist Ameiku den Hof zu machen.“
    „Mein Ausflug zum alten Licht hat mich einige Kratzer und blaue Flecken gekostet bin ich doch beim erklettern abgerutscht und böse gelandet. Naja 2 Bäder in 2 Tagen der Geldbeutel ist ja momentan voll. Ich muss meine Neugier in Zaum halten sie bringt mich immer wieder in schnelle Schwierigkeiten die sich eigentlich so leicht umgehen ließen. Im Gemischtwaren Laden lies ich mir meine Robe flicken und schaute mich dort nach brauchbaren Sachen um welche sich mir aber nicht erschlossen. Die Bücherei „“The curious Goblin“ scheint da schon eher etwas zu sein und dort werde ich morgen mal vorbeischauen.“
    „Sandpoint selbst ist nicht in Viertel aufgeteilt wie etwa Korvosa dafür ist es einfach zu klein. Man findet sich aber trotzdem schnell zurecht und es gibt neben der neuen Kathedrale vom Teppichknüpfer bis zum Bäcker alles was da Herz begehrt. Die Stadt lebt wohl hauptsächlich von der Fischerei und dem Handel denn der Hafen ist recht gut ausgebaut. Die Gebäude sind meist ein oder zweistöckig und praktisch gebaut (Holz auf Stein)“
    „Ameiko spielte heute Abend auf ihrer Laute und sang im Schankraum ein schönes Lied welches mich an die Heimat erinnert. Adar war darufhin noch mehr von ihr eingenommen und trank und feierte soviel das er direkt auf dem Tresen einschlief. Rhur war alles andere als erfreut als ich ihn aufweckte und bat mir zu helfen Adar in seinen Schlafraum zu schaffen. Im Halbrausch erzählte er irgendwas komisches von wegen er wäre heute auf Choppers Island schwimmen gewesen…“

    22. Rova:
    „Heute morgen bin ich direkt zum Buchladen und traf dort einen gebrechlichen Alten namens Chask Haladan der eine erstaunliche Sammlung an Büchern zusammengetragen hatte. Auf mein Fragen nach dem alten Licht verwies er mich an einen gewissen Brodert Quink den ich daraufhin ohne Umstände aufsuchte“
    „Brodert Quink ist ein alter, grauer Mann und Experte auf vielen geschichtlichen Gebieten. Er war sehr freundlich und lud mich zu einem Tee ein und wir kamen ins Gespräch. Er erzählte mir von der Chopper Geschichte und ihren Folgen. Hatte Adar nicht etwas von der Choppers Insel gemurmelt? Als ich auf das alte Licht zu sprechen kam erläuterte er mit seinen Wissenstand und Thesen dazu. Er gab mir einige seiner Notizen und Aufschreibungen darüber zur Einsicht mit. Zum Ende hin kam etwas verletzter Stolz an die Oberfläche weil seine teils krassen Ansichten nicht immer auf offene Ohren stoßen in der Gelehrtenwelt.“
    „Ich habe mich auf mein Zimmer zurückgezogen und studiere die Schriften von Brodert. Das alte Licht eine Waffe? Eine Waffe die mehrere tausend Meter weit feuern konnte? Der allgemeine Glaube liegt darin das es ein Leuchturm war aber einige seiner Ausführungen und Thesen ergeben durchaus Sinn… Wie spannend! Ich werde mich auf jeden Fall noch etwas länger in Sandpoint aufhalten, vielleicht kann ich Licht ins Dunkel bringen und mir sogar einen Namen machen!“

    23. Rova:
    „Das Fest soll eigentlich erst heute Nachmittag richtig beginnen aber die Stadt ist schon seid den Morgenstunden in Bewegung. Überall wird gehämmert, gezimmert, Sachen herangeschafft, Zelte aufgestellt und anderweitig gearbeitet. Ein grosses Rednerpult wurde vor der Kathedrale aufgestellt und die Bürgermeisterin und der Sheriff redeten zu den Bürgern und Besuchern aus dem Umland. Als Höhpunkt wurden tausende kleiner Schmetterlinge entfesselt und diese sind nun überall über der Stadt verteilt zu finden. Es wird schon sehr früh viel getrunken und alle vergnügen sich feuchtfröhlich bei Spielen und Wettbewerben. Adar gewann so ziemlich alles woran er teilnahm und Rhur war immer noch mit seiner Rede beschäftigt und verlor im Finale des Gewichtshebens gegen den kahlköpfigen, mürrischen Schmied von Sandpoint. Ich selbst war kurzzeitig fasziniert von einem Taschenspieler aber als ich zum 7ten mal in Folge erraten hatte unter welchem seiner 3 Becher der Ball war stapfte er wutentbrannt von dannen.“
    „Mit einem lauten Knall zog Vater Zantus die Aufmerksamkeit aller aus sich und bereitete sich gerade darauf vor eine Rede vorzutragen. Bevor er jedoch loslegen konnte zerriss der laute Schrei einer Frau nocheinmal die Luft. Ein Hund der eben noch gemütlich unter einem Wagen döste trottete einen letzten Schritt nach vorne und alle (auch die Kinder) konnten genau sehen das seine Kehle von Ohr zu Ohr aufgeschnitten war. Das Blut sprudelte nur so heraus und plötzlich verdunkelte sich die sogar kurz die Sonne als sie hinter einer dicken Wolke verschwand und da hörten wir es… Ein Gesang, ein Lied, das Goblinlied!“
    „Es war der blanke Horror, sie waren plötzlich überall in der Stadt und zerstörten alles was sich in ihrer Nähe befand. Sie griffen sogar die Hilflosen, Frauen und Kinder an wenn sie ihnen zu Nahe waren. Diese kleinen, spitzzahnigen, gemeinen Biester verbreiteten Angst und Schrecken in Sandpoint. Adar, Rhur und ich und einige andere wehrhaftige waren die ersten die reagierten und begannen mit der Verteidigung. Der Wagen unter welchem der aufgeschlitzte Hund lag war vollgepackt mit mehreren Goblins und ich bereitete einen Schlafzauber für sie vor um möglichst viele auszuschalten. Adar und Rhur zogen ihre Schwerter und traten ihnen entgegen.“
    „Es waren harte, schnelle Auseinandersetzungen mit den Goblins auf dem Platz vor der Kathedrale und ihre ellenlangen Klingen schnitten sich nicht nur einmal durch Rüstungen in Fleisch. Wir hatten die erste kleine Gruppe niedergemacht als wir auf eine weitere Ansammlung von ihnen stießen. Mittlerweile hatten sich uns ein wehrhafter, flinker Zwerg und zwei barbarisch aussehende Shoantis angeschlossen. Der eine von ihnen (ein Krieger) wurde schwerst verwundet und der zweite war soetwas wie ein Schamane und heilte auch die Wunden von Rhur und Adar. Ich war so aufgeregt und und alles war so hektisch das ich mehrere Mal den Überblick und fast den Mut verlor. Die Grausamkeiten welche die Goblins den Stadtbewohnern antaten spornten mich aber immer wieder an meine Pflicht vor Abadar zu erfüllen.“
    „Sogar Magie wendeten sie an diese kleinen Monster und so schalteten sie Adar eine gefühlte Ewigkeit aus und der Kampf drohte verloren zu gehen da der Shoanti Krieger bewusstlos geschlagen war. Rhur und der Zwerg schlossen aber die Reihen und wir konnten auch den zaubernden Goblin erwischen und ihm den Gar ausmachen. Meine Hände zitterten und so trafen meine magischen Säurepfeile weniger als erhofft aber allen war der Schreck tief in die Glieder gefahren so musste ich mich für nichts schämen.“

    „Als ich gerade dachte wir hätten das schlimmste überstanden gab es markerschütternde Schreie vom Nordost Tor zu hören und als wir dort hineilten bot sich uns ein gar schreckliches Bild“ „Ein besonders fies dreinblickender Goblin auf einem rattenähnlichen Hund führte dort einen Angriff gegen die Stadt an aber dank eines Nebelzaubers, Adars und Rhurs Schwertkünsten und der Hilfe durch den heilenden Shoanti und des gewandten Zwerges konnten wir auch diesen Angriff eindämmen und sogar einem Edelmann namens Aldern Foxglove das Leben retten.“

    „Nimmermehr berichtete mir vom Rückzug der „kleinen, fiesen Menschen“ und somit war die unmittelbare Gefahr ersteinmal gebannt. Der kahlköpfige, tätowierte Shoanti stellte sich daraufhin als Shoka Tlok vor und der Name des Zwerges ist Dhurazz. Die beiden wurden nun bei uns im Rusty Dragon miteinquartiert. Der Sheriff und Vater Zantus kümmerten sich um die organisatorischen Belange kurz nach den Kämpfen und die Strassen waren gespenstisch leergefegt als wir endlich im Drachen ankamen um unsere Wunden zu versorgen“

    #6906
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    24. Rova:

    „Heute morgen beim Frühstück dachte ich im stillen bei mir wieviel Glück wir eigentlich gestern hatten aber heute sollte es mindestens genausoschlimm kommen.“ „Ich war gerade dabei Shoka und Dhurazz näher kennenzulernen als Vater Zantus und Sheriff Hemlock den Drachen betraten um uns von einer Grabschändung der Gruft des Vater Tobyn dem vorherigen Kirchenvorsteher Sandpoints zu berichten. Sie baten uns dort nach dem rechten zu schauen was wir natürlich taten nur um dort von 3 schwarzmagischen Skeletten überfallen zu werden“ „Welch ein Horror war das!“ Der Arme Duras und Rhur wurden am Eingang der Gruft schwerst verletzt und nur mit vereinten Kräften und etwas Glück konnten wir dieser nekromantischen Abnormität überhaupt Herr werden und die animierten Knochen zu Staub zerschlagen.“ „In der Gruft konnten wir den Raub der Gebeine des Vater Tobyns verzeichnen und fanden eine seltsame runenverzierte Robe….seltsam“

    „Viele Fragen und wenig Antworten hatten wir zu diesem Zeitpunkt und unsere unmittelbaren Nachforschungen ergaben das die Goblins wohl von einem Menschen angeführt wurden“ „Sie hatten die Stadtmauern an einer günstigen Stelle überklettert aber die Spurenverfolgung verlief im wahrsten Sinne des Wortes im Sande“ „Ich unterrichtete meine Freunde darüber das ich mich im Curious Goblin (Bibliothek) etwas über Nekromantie informieren wolle. Zu meiner Überraschung bot mir Shoka seine Hilfe an und zu Beginn dachte ich er würde mehr stören als nützen aber ich wollte nicht unhöflich sein und er erwies sich als ausgesprochen hilfreich“ „Er ist auch bewandert in den Pfaden der Magie wenn auch eher auf ritueller und religiöser Seite. Zusammen gelang es uns den Mantel als eine Robe der Knochen zu identifizieren welche es einem Nichtzauberer ermöglicht dunkle, nekromantische Zauber zu vollführen wie eben die 3 Skelette welchen wir zuvor begegnet waren.“ „Desweiteren fanden wir heraus das man mit Gebeinen in der Nekromantie allerlei anstellen kann von Kommunikation bis hin zur Wiedererweckung“ Das Bücherwälzen und diskutieren mit Shoka dauerte bis in die späten Abendstunden und als wir in den Drachen zurückkamen saßen unsere Freunde mit Aldern Foxglove  zusammen welcher uns so sehr dankte das wir ihm das Leben gerettet hatten das es mir schon fast unangenehm war. Er überhäufte uns geradezu mit Geschenken und bestand darauf das wir ihn morgen zu einer Wildschweinjagd begleiten möchten“ „Müde wie ich war und mit einem Glas Bier zuviel intus stimmte ich zu.

     

    25. Rova:

    „Die Wildschweinjagd war zwar erfolgreich aber auch extrem gefährlich“ „Der gute Shoka wurde schwer von einer Bache verletzt ehe wir der Sau den garaus machen konnten.“ „Immerhin konnten wir uns nun den Rest des Tages auf einen leckeren Braten freuen den Bethana die Halblingsfrau und Ameiko nun in der Küche des Drachen zubereiteten.“ „Wir statteten dem Sheriff einen Besuch ab um die Umstände des offenen Nordosttores vorgestern endgültig zu klären“ „Diese Wachen waren genau wie die anderen mit einem gefälschten Brief von ihrem Posten weggelockt worden und die weitere Befragung führte zu keinem Ergebnis“ „Erheblich interessanter war da das Verhör einiger gefangener Goblins die unseren Verdacht bestätigten ein Mensch hätte sie angeführt“ „Mehr war aus den kleinen, dummen Viechern allerdings nicht rauszubekommen und wenn man sie in einer Zelle sieht sind sie gar nicht mehr so furchteinflössenend sondern fast schon bemitleidenswert…allerdings nur fast“

    „Der rostige Drache duftete schon verführerisch nach Wildschweinbraten als der Vater von Ameiko dort eintraf und uns beschuldigte unsere Nasen in Dinge zu stecken welche uns nichts angehen würden“ „Als er dann mit Ameiko herumschrie endete das ganze damit das er sich mit Suppe überschüttet und fluchend verdrückte“ „Ameiko erzählte dann noch den Tränen nahe das er sie enterbt hätte und auf dem Weg aus der Stadt nach Magnimar wäre“ „Mehr war aus ihr aber nicht rauszubekommen und sie blockte all unsere Fragen im Keime ab und nichteinmal Adar konnte ihr nocht etwas entlocken“ „Unsere Neugier war jedoch geweckt und wir befragten Bethana und sie erzählte uns vom Tod Ameikos Mutter und dem Halbelfen Bruder Tsuto welcher bei der Beerdigung einen schlimmen Disput mit dem Vater hatte und seitdem verschwunden ist.“ „Vielleicht forschen wir morgen noch etwas in dieser Richtung nach aber heute gibt es erstmal was leckereres und selbsterlegtes zu futtern….“

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