Stavon Knertas – Schmuggler

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    Stefan
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    Es geschah bereits wenige Tage nachdem Stavon‘s Vater verschwand.

    Eine Einheit brutal aussehender Männer brach unter höllischem Lärm die windschiefe Holztüre der Wellblechbaracke auf, die Stavon‘s Familie ihr Zuhause nannte.

    Das Donnern schwerer Stiefel auf dem dünnen, ausgetretenen Boden ließ die Wände der runtergewirtschafteten Behausung erzittern, so dass der Putz von den Wänden bröckelte.

    Stavon der sich gerade eben noch hinter einem großen Ölfaß am Hinterausgang der Hütte verstecken konnte, hörte seine Mutter noch schreien „Ich weiß nicht wo er ist! Bitte! Lasst mich gehen!“ Dann ertönte auch schon das charakteristische Wummern der Motoren des Soro Suub Landgleiters. Kurz darauf konnte der junge Zeltroner nur noch die Staubwolken beobachten, die der davon rasende Gleiter hinterließ. Stavon war allein.

    Alleine, verlassen und ohne jede Zukunft, machte sich Stavon nach zwei Wochen auf den Weg zum nächsten Raumhafen, als ihm klar wurde, dass seine Eltern wohl nicht wieder kommen würden.

    Ausgezehrt und hungrig versteckte er sich auf der Ladefläche eines Farm Gleiters und hoffte, dass ihn niemand entdecken würde. Auf dem Raumhafen Mos Sheik angekommen hielt er sich dort mit Gelegenheitsarbeiten und Diebstählen über Wasser, bis seine Talente eines Tages einem Kopfgeldjäger namens Quoiang D’Orthan auffielen. Quoiang rekrutierte den jungen Stavon und benutzte ihn als Lockvogel und Spion um seine eigenen Geschäfte voranzutreiben. Der kluge und wissbegierige Stavon saugte alles Neue was ihm gezeigt wurde wie ein Schwamm auf und es dauerte nicht lange, bis er selbst hinreichend gute Fähigkeiten im Umgang mit der Unterwelt, Straßenwissen, sowie Täuschung und Wachsamkeit erlangte.

    Während der insgesamt fünf Jahre, die er mit Quoiang verbringen durfte, erkannte er, dass das schwarz weiß Denken von Gut und Böse, dass seine Eltern ihm beigebracht hatten, nicht mit der Realität zu vereinbaren war. Es gab rechtschaffene Bürger, die Arschlöcher waren, und es gab Kriminelle, die wie eine Familie für ihn waren und weitaus loyaler als sogenannte Freunde.

    Seine Zeit mit Quoiang ging zu Ende, als dieser in einem Feuergefecht bei einem Auftrag tödlich getroffen wurde. Nur seinen überragenden rhetorischen Fähigkeiten und seinem Charme hatte es Stavon zu verdanken, dass er damals nicht mit über den Haufen geschossen wurde.

    Stattdessen beeindruckte er das Ziel von Quoiang, einen gewissen Moff Bothad so sehr, dass dieser ab da als sein Mentor fungieren sollte. Unter der Anleitung seines neuen Lehrmeisters meisterte Stavon innerhalb kurzer Zeit so wichtige Fertigkeiten, wie die Führung von Menschen, Verhandlungsgeschick und Infiltration. Dem Moff war klar, was er da für einen ungeschliffenen Rohdiamanten gefunden hatte und entschied sich, die Ausbildung des inzwischen zu einem starken jungen Mann herangereiften Stavon abzurunden, indem er ihn an der Flugakademie anmeldete und ihm Unterricht im Umgang mit Handfeuerwaffen erteilen ließ. Er hatte große Pläne mit Stavon.

    Doch der junge Stavon hatte anderes im Sinn. Sein Charme war ihm nicht nur bei der Führung von Soldaten und beim Führen schwerer Verhandlungen zu nütze. Er ebnete ihm auch den Weg in die Unterwäsche der einen oder anderen jungen Frau. Unglücklicherweise auch in die der Tochter des Gouverneurs von Onderon, einem Planeten im Japrael System. Nachdem der Gouverneur das spitz bekam, musste Stavon verschwinden und bat seinen Mentor und Lehrer Moff Bothad um Hilfe. Dieser war ob der Nachricht natürlich nicht erfreut. Aber um die guten Beziehungen zum Gouverneur nicht zu gefährden, sah er sich gezwungen sein persönliches Investment ziehen zu lassen. Er schickte Stavon also auf einem Raumgleiter los nach Mos Shuuta, wo er in die Dienste von Teemo the Hutt treten sollte, bis sich die Situation auf Onderon wieder entspannt hätte.

    Nach schier endlosen Zeiten der Strapazen und Entbehrungen landete Stavon schließlich auf Mos Shuuta, wo er in dem brutalen aber loyalen Weequay Shob Karang einen ehrlichen Freund fürs Leben fand, nachdem Stavon mit seiner Silberzunge ihm aus einer aussichtslosen Situation heraushalf. Um die Entstehung der Freundschaft der zwei ungleichen Kameraden ranken sich seitdem viele Legenden, zumal die damals um ihre Beute geprellten Jawas so unvorsichtig waren und ihren Beinahehauptgewinn in der nächsten Bar lautstark feierten, bis der unglückliche Wirt ein paar genauere Fragen stellte. Seitdem hört dieser nur noch auf einem Ohr richtig…

    Knapp 20 Jahre sind inzwischen vergangen, seit Stavons Mutter von den Fremden verschleppt wurden und aus dem hilflosen Jungen ist inzwischen ein stattlicher Mann voller verborgener Talente und nützlicher Fähigkeiten geworden, dessen einziger Wunsch ist, seine Mutter und seinen Vater noch einmal zu sehen. Um dieses Ziel zu erreichen versucht er auf ein eigenes Schiff zu sparen, indem er Teemo the Hutt in dessen kriminellen Machenschaften unterstützt. Unglücklicherweise ging während des letzten Auftrags etwas schief und Stavon schuldet Teemo jetzt auf einmal zusätzlich den Gegenwert eines YT 720 Frachters und dessen Ladung.

     

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    Stefan
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    olli76
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