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Thomas.
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16. September 2009 um 12:27 #363
StefanModeratorwenn man dem Kotick (Chef von Activision Blizzard) glauben schenkt, wirds mit Blizzard wohl bald so enden wie bei EA. Spaß an der Entwicklung vertreiben und eine Atmosphäre von Schwarzseherei und Angst unter den Mitarbeitern schüren, will der gute Mann. Letztendlich gehts nur noch um Profit Profit Profit.
Dass dadurch nach und nach die guten und talentierten Entwickler das weite Suchen werden, was der Qualität und damit letztlich dem Umsatz schadet scheint ihm egal zu sein. Bin mal gespannt in welche Richtung Blizzard sich jetzt weiterentwickelt.
Stimmt mich irgendwie traurig das zu lesen.
Auch zum Thema der Unternehmenskultur bei Activision Blizzard äußerte sich Kotick. Die habe nur ein Ziel: künftig einen operativen Gewinn von 50 Prozent zu erzielen. Intern würden nur „Profite belohnt und sonst nichts“. Es gebe Studiochefs, die noch vor fünf Jahren kein „Balance sheet“ (Bilanzblatt) von einem „Bed sheet“ (Bettlaken) hätten unterscheiden können, und jetzt würden sie regelmäßig zu Budgetverhandlungen in der Finanzabteilung auftauchen. Kotick sagte, er habe vor zehn Jahren absichtlich Mitarbeiter aus anderen Branchen zu Activision gebracht, um „den Spaß aus der Entwicklung von Videospielen“ zu vertreiben. Er versuche, bei Activision eine Atmosphäre von „Kleingläubigkeit, Schwarzseherei und Angst“ zu etablieren, um die Mitarbeiter insbesondere angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise dazu zu bringen, stark auf die Kosten zu achten.
Den ganzen Artikel gibts z.B. bei der Zeit.
16. September 2009 um 13:38 #2165
MageModeratorIrgendwie macht der Bericht mal keinen Sinn oder?
„Auch zum Thema der Unternehmenskultur bei Activision Blizzard äußerte sich Kotick. …. Er versuche, bei Activision eine Atmosphäre von “Kleingläubigkeit, Schwarzseherei und Angst” zu etablieren, um die Mitarbeiter insbesondere angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise dazu zu bringen, stark auf die Kosten zu achten.“
Ich glaube nicht das jemand von sich selber behaupten würde….
16. September 2009 um 14:50 #2167
olli76ModeratorDa geb ich dir leider Unrecht Sven…vor 10,15 Jahren war so ein Satz aus der Chefetage undenkbar aber mittlerweile hört sich das (vielleicht nicht ganz so krass bzw. bleibt fraglich ob er das im Interview gesagt hat oder ob das durchgesickert ist) wirklich so ähnlich an zwischen den Zeilen.
Die Wirtschaftskrise wird in den Medien und sogar bei uns in der Sappi quasi gezielt als Druckmittel verwendet soetwas wie “Angst” und damit erhöhte Arbeitsbereitschaft zu erzeugen.
Wenn ihr net schneller schafft -> jemand anders (Stichwort Osten, Firmenumzug) machts!
Das fing an mit einzelnen Personen denen dieser Druck von oben verpasst wurde und da wars vielleicht noch produktiv aber irgendwie ist da jetzt der grosse Stil draus geworden und sie machens einfach mit der kompletten Belegschaft.Armes BRD
16. September 2009 um 15:17 #2168
StefanModeratorMage said:
Ich glaube nicht das jemand von sich selber behaupten würde….
Ja eben doch. Geäussert hat er das ganze auf nem Analysten und Shareholdertreffen. Zwar vor einer speziellen Zielgruppe in dem Fall, aber dennoch öffentlich.
Find das auch uber krass.16. September 2009 um 16:18 #2170
MageModeratorNaja, im englischen Orginal ist es auch nicht wirklich positiv, aber weniger drastisch als dort geschrieben.
16. September 2009 um 17:11 #2173
UltraModeratorREPENT, THE END IS NEAR!!!!1!
16. September 2009 um 17:31 #2177Thomas
ModeratorTja, dann werden wir demnächst da wohl auch so ne Selbstmordwelle wie bei der französischen Telekom erwarten können, oder wie?
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