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Dieses Thema enthält 3 Antworten und 4 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Profilbild von Morice Morice vor 8 Jahre, 1 Monat.

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  • #279
    Profilbild von Philipp
    Philipp
    Keymaster

    Wie kommt es das unsere Helden in einem der hintersten Winkel von Cerilia aufwachsen?

    Viel wisst Ihr von Eurer Herkunft eigentlich nicht, nur soviel, dass ihr kurz nach Eurer Geburt mit euren Eltern nach Altmark kamt. Ihr seid alles Einzelkinder und es war schnell klar, dass ihr etwas anders seid als die anderen Kinder aus Altmark.

    Dies trat vor allem durch eine generell andere Entwicklung, aber auch Erziehung zutage. Im Gegensatz zu den schon relativen großgewachsenen Bewohnern von Ursus, war es schon relativ früh erkenntlich, dass ihr noch etwas größer werdet. Euer starker körperlicher Bau und die dadurch entstandenen Vorteile, wurden Euch aber auch von den anderen Jugendlichen schnell übel genommen. In den Wehrübungen seid ihr eigentlich immer mit die Besten gewesen. Seien es Geländeübungen, Schwert oder Bogenkämpfe, durch euren gute Gene, wart ihr immer an der Spitze.

    Dies trug aber zu auch viel Neid bei den anderen Jugendlichen bei, und ihr wurdet soweit es ging gemieden. Das wiederum trug dazu bei, dass ihr Euch zusammengefunden habt und euch als Schicksalsgemeinde empfindet.

    Eure Eltern haben Euch auch das Lesen und Schreiben beigebracht, etwas, was ganz und gar nicht verständlich in diesen Teilen des Landes ist.

    Die Eltern von Tankred besitzen die einzige Taverne in Altmark. Viele Reisende beherbergt die „Wehrhafte Lanze“ zwar nicht mehr, aber es scheint zu langen, um über die Runden zu kommen. In deiner Freizeit erzählt dir dein Vater viel über Militär, Taktiken und Waffen. Er ist auch sehr dahinter, dass Du in der Dorfmiliz alles lernst was du nur kannst. Deine Mutter ist vor 4 Jahren im Winter gestorben und andere Verwandte hast Du nicht. Im Sommer musst du immer in den Ställen aushelfen oder Holz hacken für den immensen Wintervorrat. Im Winter bedienst du die Gäste. Allerdings ist die „Wehrhafte Lanze“ auch so etwas wie euer aller Zufluchtort geworden und ihr habt so manche Nächte hier verbracht und den Geschichten und Abenteuern andere Leute zugehört.

    Taverne
    (Taverne Wehrhafte Lanze mit nebenstehender Schmiede)

    Die Eltern von Torsin haben zwei Wohnstätten. Ein kleines Haus in Altmark und eine Hütte im nördlich gelegen Wald etwas mehr als 2 Tagesmärsche entfernt. Hinter der verlassenen Grenze hat dein Vater mit deiner Mutter noch ein Haus gebaut und von Frühsommer bis Winteranfang verbringt ihr hier Eure Zeit um Wild zu Jagen und Felle zu gerben. In den Wintermonaten kehrt ihr dann nach Altmark zurück um die Felle verkaufsfertig aufzubereiten und dann im Frühling zu verkaufen (im Frühling kommt meistens eine Händlerkaravane aus Kal-Sait um Rohstoffe zu kaufen bzw. Waren zu verkaufen). Deine Ausbildung übernimmt dein Vater, der dir die Natur näher bringt, wie man sich in ihr bewegt und zurechtfindet.

    Hütte
    (Torsin’s Haus im Wald)

    Jaspir’s Vater betreibt die Schmiede in Altmark. Er versuchte immer wieder dass Du auch das Schmiedehandwerk erlernst, erkannte aber relativ früh, dass das Schmieden nicht dein Talent ist. Vielmehr bist du geschickt im Reparieren kleiner mechanischer Verschlüsse und er hat dich daraufhin eingesetzt um Schlösser entweder zu reparieren oder zu bauen. Die Schmiede ist nahe an der „Wehrhaften Lanze“ gebaut und das meiste was dein Vater herstellt sind Hufeisen. In deiner Freizeit lungerst du meistens in der Taverne herum und versuchst die Reisenden zu belauschen. Durch dein Talent andere unbemerkt zu beobachten und zu analysieren, kennst du viele kleine Geheimnisse der Bewohner von Altmark.

    Die Eltern von Itho haben einen Hof etwas ausserhalb von Altmark. Itho muss seinem Vater auf den Feldern helfen und verbringt abends die meiste Zeit mit Lernen. Itho hat sich von allen Jugendlichen in Altmark im Wehrunterricht am schwersten getan. Körperlich zwar fit fand er nie einen guten Draht im Umgang mit Waffen auch fand er es nie bequem in schwerer Rüstung zu steigen und fühlte sich unglaublich unwohl und unbeweglich. Dafür überzeugt er immer mit seinem Köpfchen und hat oft die besten Ideen.
    Im Frühjahr hilft er seinem Vater die Felder zu bestellen, im Sommer auch und im Herbst fährt er mit ihm die Ernte ein. Seine Ausbildung übernimmt seine Mutter Thalia und die Unterrichtstunden gehören eigentlich immer zu seinen Tageshighlights. Am meisten interessieren ihn ihre Erzählungen über die Vergangheit, vor allem von der Zeit vor dem großen Kataklysmus, welche auch als erste Epoche bezeichnet wird. Die Menschen in dieser Zeit waren sehr magiekundig und es gab eine große Magiergilde, welche die magische Ausbildung kontrollierte und verhinderte das die magischen Aktivitäteten überhand nehmen würden. Mitglieder in dieser Gilde waren nur die mächtigsten Magier des Landes und um diese zu finden, waren ständig Kundschafter in den Landen unterwegs, um magisch begabt Kinder zu entdecken und fördern. Allerdings endete das Wissen und die Existenz dieser Gilde jäh mit dem schrecklichen Ereigniss, welches das Ende der ersten Epoche und fast der gesammten bekannten Welt einläutete. Seitdem gibt es Magier nur noch dem hörensagen nach.
    Kataklysmus

    (Bilder aus einen der Bücher von Ithos Mutter über den Kataklysmus)

    Diese Geschichten findet Itho spannend und träumt oft von Zauberrei und Magiern, während er mühsam seinem Vater auf dem Feld hilft.

    Xeiff hat zu seinem 9 Geburtstag von Itho ein Buch mit dem Titel “Über die Schlachten am Ende des ersten Zeitalters” bekommen. Eine Passage aus diesem Buch hat ihn besonders gefesselt: “… Da stand er wieder auf dem Hügel über dem Schlachtfeld. Der stürmische Wind fuhr durch sein schulterlanges braunes Haar. Das weiße Ordensgewand flatterte. Angestrengt wanderte der Blick der geheimnisvollen Gestalt über die wogenden Heere auf der Ebene. Einige Augenblicke später ging ein Ruck durch die Gestalt, sie murmelte noch einige Worte in einer fremden Sprache und schwangt sich elegant auf ihr Pferd. Schnell wie sie Stürme des Nordens trug das edle Tier seinen Reiter in das blutige Getümmel des Krieges und Hunderte fielen an diesem Tag vor dem scharfen Stahl der Gerechtigkeit…
    Langsam verzogen sich die dunklen Wolken aus Angst und Staub über dem Schlachtfeld, da war sie wieder, die geheimnisvolle Gestalt. In sich versunken kniet der Paladin auf den Griff seines Schwertes gestützt in mitten der Gefallenen und der Verletzten, für die er jeweils ein Gebet sprach und seine Hände auf ihre Wunden legte. Einige Zeit verging so bist der Mann sein Schwert in die Scheide auf dem Rücken steckte sich wiederum auf das Pferd schwang und so geheimnisvoll wie er auftauchte auch wieder verschwand…”

    Seitdem warst du beseelt von dem Gedanken ein Paladin des Ordens der Concustodios zu werden. Manchmal hast du Tankred gebeten dir aus Kal-Sait ein Buch oder Unterlagen mitzubringen, damit du mehr über den Orden erfahren kannst. Aber auch Itho’s Mutter bringt dir ab und zu Informationen über den Orden.
    Aufgrund deines unbändigen Willen Stavos zu dienen, hast du auch einen gewissen religiösen Eifer entwickelt und kannst recht stur werden, wenn du der Meinung bist, dass Unrecht geschieht.
    Dein Vater ist Waffenwart der Miliz, d.h. er kennt sich aus mit allerlei Kriegsgerät und du hast schon viele Stunden in den Wehrkammern mit Waffenputzen verbracht. Deine Mutter führt den einen Ausrüstungsladen der vom Seil, über die Pfanne und Zelt alles verkauft was man braucht um in der nördlichen Wildniss, jenseits der Silberkopfberge sein Glück zu suchen.

    #1457
    Profilbild von olli76
    olli76
    Moderator

    Seid fast 5 Stunden saß Torsin nun in der alten Eiche und frohr einsam vor sich hin. Nichteinmal seine extra dafür beschaffene Pelz und Lederkleidung konnte verhindern das die Kälte des Windes welche durch die Äste pfiff die Wärme aus seinem Körper trieb.
    Hätte er blos seinen dicken Fellumhang mitgenommen anstatt seinen dünnen, grünen Leinenumhang… aber er verwarf diesen Gedanken sofort wieder. Der hätte ihn nur eingeschränkt in seiner Beweglichkeit und er musste schnell sein wenn sein Vorhaben von Erfolg gekrönt sein sollte.
    Immerhin trug der mächtige Baum noch seine meisten Blätter auch wenn diese schon den tiefrotgelben Farbton des Spätherbstes hatten. Somit war er quasi unsichtbar für die Augen anderer.
    Der Winter stand vor der Tür und genau dies war auch der Grund dafür warum er zuvor unbemerkt in den Abendstunden auf die Eiche welche mitten im Dörfchen Pervin stand geklettert war.
    Morgen war das Winterfest das alle nördlichen Wehrdörfer feierten um die Götter um Beistand zu bitten für eine gute und milde Schneezeit.
    Die Perviner Dorfjugend hatte es gewagt ihnen dieses Fest versauen zu wollen…sie hatten ihn gestohlen den Winterbold von Altmark. Fast eine Woche hatten die Mädchen Altmarks an ihm gearbeitet und wie jedes Jahr war er wieder sehr schön geworden. Für aussenstehende mag er aussehen wie eine Art Vogelscheuche war sein Körper hauptsächlich aus Stroh aber für die jeweiligen Dörfer war ihr Winterbold etwas besonderes. Jeder aus Altmark hatte wie immer etwas beigesteuert um ihn zu bauen oder zu schmücken. Torsin selbst hatte wie jedes Jahr das Grundgerüst an dem das Stroh angebracht war um ihm seine humanoide Form zu geben beigesteuert. Andere gaben die Jacke oder je einen Fäustling eine Mütze oder auch Anhänger und ähnliches dazu.
    Winterbold

    Torsin und seine Freunde waren nicht gerade sehr beliebt bei den anderen Jugendlichen in Altmark aber da es um die Ehre des Dorfes ging hatten sich die anderen dazu durchgerungen ihn und seine Clique zu fragen ob sie nicht etwas tun könnten da sie selbst schon einige Male gescheitert waren und die Zeit davon lief.
    So hatten sie sich aufgemacht nach Pervin um den Winterbold zurückzuholen und hierfür 5 Stunden Reise auf sich genommen. Zu Torsins Entsetzen bewachte die Perviner Dorfjugend ihren eigenen und den geraubten Winterbold mit 9 Leuten. Müssen die denn nie schlafen? dachte er sich.
    Naja es war die letzte Nacht in der sie wirklich aufpassen mussten und deswegen waren es bestimmt einige mehr als sonst da sie wohl einen letzten Versuch fürchteten. Die Eiche stand auf einem kleinem Platz im Dorf und unter ihm hatten sie die Winterbolde aufgestellt. Ihren eigenen hatten sie etwas erhöht an einer 3 Meter Holzstange direkt vor dem Atropos Tempel festgezurrt und den geraubten auf der gegenüberliegenden Seite des Platzes
    mehr oder minder achtlos an eine Hausmauer gelehnt.
    Der Plan sah vor das seine Freunde von der einen Seite her für Ablenkung sorgen sollten indem sie den Perviner Winterbold “angriffen”. Dies sollte ihm die Zeit geben sich den anderen Bold zu schnappen und damit den Wald im Sausseschritt zu erreichen. Dort sollte es ihm möglich sein etwaige Verfolger abzuschütteln war Torsin doch der Sohn eines Jägers und kannte sich im Wald bestens aus. Zumal wäre die Dunkelheit auf seiner Seite so das sie ihn niemals finden würden. Er war schon immer der schnellste und der beste Kletterer von seinen Freunden gewesen und deswegen war es ihm vergönnt diesen Teil des Plans auszuführen. Ausserdem waren der Schmiedesohn und der Sohn des Tavernenbesitzer bekanntermassen mit den Ellenbogen die besseren.
    “SIE wollen den Bold stehlen!” hallte es plötzlich durch über den Platz. Torsin spannte seinen Körper an und beobachte das durcheinander auf dem Platz. Doch in welche Richtung rannten die denn alle? Seine Freunde waren tatsächlich da aber direkt am Altmarker Winterbold und es gab schon die ersten Handgemenge. Torsin hechtete auf und wollte ihnen zu Hilfe eilen als es ihn wie ein Blitz durchfuhr. Es wäre sinnlos hier zu fünft gegen die gesamte Perviner Dorfjugend zu kämpfen die zweifelsohne bald hier komplett versammelt wäre. Stattdessen änderte er seine Abstiegsroute die er sich in den schier endlosen Stunden auf dem Baum zurechtgelegt hatte und nutzte die Gunst der Stunde zum Winterbold am Tempel zu gelangen.
    Hinter ihm tobte Geschrei und Gezeter aber er kümmerte sich nicht darum sondern konzentrierte sich darauf den Bold von der Stange zu bekommen was ihm mithilfe seines Messers auch schnell gelang. Das Geräusch des fallenden Winterboldes wurde von niemandem ausser ihm selbst wahrgenommen und er schnappte ihn sich, klemmte ihn sich unter den rechten Arm und rannte so schnell er konnte hinter die nächste Hausecke.
    Eine halbe Stunde später trafen sich die 5 Freunde am vereinbarten Treffpunkt ein. Ausser ein paar Schrammen und einer blutigen Nase ging es allen gut.
    “Schaun wir doch mal ob sich die Perviner auch einen guten Winter wünschen hahahahahaha”

    #1460
    Profilbild von Ultra
    Ultra
    Moderator

    Tankred wußte eigentlich gar nicht so recht was denn der ganze Aufwand sollte. Früher, ja früher war er mit Begeisterung dabei gewesen wenn es galt den Winterbold zu schmücken und gegen die Perviner zu „verteidigen“, aber seitdem seine Mutter gestorben war, kam ihm das Gehabe um das Winterfest so unglaublich bedeutungslos vor. Aber es waren schließlich seine Freunde, welche ihn gebeten hatten die Ehre des Dorfes zu verteidigen und den Winterbold wieder zu beschaffen und er würde ihnen selbstverständlich helfen. Und wenn er bei der Gelegenheit ein paar Pervinern was auf die Nasen verpassen konnte umso besser!

    Also waren sie 5 Stunden lang nach Pervin marschiert und hatten dort noch mal geschlagene 5 Stunden lang auf eine Nachlässigkeit der Perviner gewartet, aber es gab keine. Wenn sie noch rechtzeitig wieder in Altmark ankommen wollten, war es nun an der Zeit loszuschlagen. Er hoffte nur, daß Torsin noch auf Position war und den richtigen Moment nicht verpasste.

    „Stellt Euch mal auf eine ordentliche Keilerei ein!“ sagte er leise zu den anderen, bevor er aus seinem Versteck am Rande des Dorfplatzes aufsprang und in Richtung des Perviner Winterbolds eilte. Bei solchen Aktionen war er meistens an vorderster Front zu finden, um mit seiner beindruckenden Größe und Statur einen Großteil der Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

    Auf dem Dorfplatz angekommen achtete er vornehmlich darauf viel Krach zu machen und auf die bereits heranspurtende Perviner Dorfjugend und weniger auf die beiden Winterbolde, da dies ja Torsins Aufgabe war. Wie ein von einem Rudel Jagdhunde angefallener Bär scheuderte er den ungestüm anrennenden vordersten Perviner Jugendlichen erst mal ein paar Meter über den Platz um sich Respekt zu verschaffen. In den zweiten ging er ohne zu zögern mit seinem ganzen Gewicht und mit der Schulter voran hinein, was dessen Vorwärtsdrang abrupt beendete und ihn mit einem Schmerzensschrei dumpf zu Boden gehen ließ.

    Nun wurden die Perviner vorsichtiger und alarmiert durch das Geschrei ihrer Freunde wurden es zum Leidwesen der 4 Altmarker Jugendlichen auch sehr schnell mehr. Tankred kämpfte so gut wie er es nur gelernt hatte doch auch er fand sich kurze Zeit später von mehreren Pervinern umgerissen am Boden wieder, und ab da war er mehr darauf bedacht die unzähligen Schläge und Tritte so gut es eben ging abzuwehren denn zu versuchen selbst Schaden auszuteilen.

    Irgendwann ließen die Perviner von ihnen ab, wahrscheinlich weil sie gemerkt hatten, daß Torsin inzwischen die beiden Winterbolde an sich gerissen hatte, und nun waren sie hinter ihm her. Sollten sie, Torsin würden sie im Wald ehe nicht erwischen.

    Mit zusammengebissenen Zähnen richtete sich Tankred schleppend auf und schaute in die erschöpften aber grinsenden Gesichter seiner Freunde während sie zu ihrem Treffpunkte humpelten. Alles in allem hatte er heute eine heftige Abreibung kassiert und ihm taten deswegen alle Knochen weh und seine Nase blutete, aber es war ein guter Schmerz, denn er bedeutete noch am Leben zu sein.

    #1535
    Profilbild von Morice
    Morice
    Moderator

    Es war ein angenehmer warmer Frühlingsabend als das Schreien eines kleines Säuglings die Grillen bei ihrem Konzert unterbrach .
    Der Sohn des Schmieds war geboren. Zwar hatte die Hebamme bedenken vor der Geburt weil Sie meinte das , er ca. 8 Wochen zu früh das Licht der Welt erblickte.

    Dazu kam noch das er recht klein und zu wenig Gewicht hatte aber der warme Frühling und die üppige und gut gefüllte Brust seiner Mutter machten ihr übriges und so erholte er sich recht schnell.
    Aber was sich bei seiner Geburt schon Abzeichnete bestätigt sich in den Jahre seiner Kindheit immer mehr und zwar seine Neugier und ständige Unruhe und daraus resultierte seine nie endende Neugier.
    Egal wenn was neues in Dorf geschah oder entdeckt wurde er war meist einer der ersten der davon Berichten konnte.

    Seiner Neugier hatte er auch sein erstes Abenteuer zu verdanken als er im zarten Alter von 11 Jahren sich einem Wander-Jahrmarkt anschloß .Er erzählte den Jahrmarkts- Leuten das er ein Waisenkind war und er eine bleibe sucht und sonst verhungern müsse. Aus Mitleid erbarmten sich die Leute und nahmen ihn mit. Die Reise dauerte nicht lange noch am selben Abend hatte der Vater die Karavane des Wander-Zirkus eingeholt und der kleine Jaspir wurde umgehend mit einer ordentlichen Tracht Prügel vom Vater wieder nach hause gebracht.

    Aber Jaspir hatte dieser eine Tag bei den Jahrmarkt-Leuten mit ihren Akrobatischen Darstellern, ihren Messerwerfern und Feuerspuckern so beeindruckt das er in jeder freien Minute irgend welche Kunststück übte. Zum Leitwesen seiner Mutter die ihm mehr als einmal mit irgend welchen Prellungen und blutigen Nasen, nach atemberaubenden Seiltanz-Akrobatik verartzen musste.
    Einmal musste Sie ihm sogar die Haare komplet abschoren nach seiner Feuerfresser-Darbietung die ein wenig Misslungen war.

    Aber damals wurde jedem klar das der junge Jaspir wohl sobald er das erwachsenen Alter erreicht hatte wohl sein Glück in der Ferne suchen würde.

    Der Vater nutzte die Neugier des jungen um ihn auf andere Gedanken zu bringen. So nahm er sich die Zeit in die Feinheiten der Mechanik zu unterrichten. Da Jaspir sehr feine und geschickte Finger hatte blieben die erfolge nicht lange aus.

    Aber wie es immer bei ihm war verlor er auch daran recht bald das Interesse, aber zu Jaspirs Vater glück war jetzt schon im alter wo er Jaspir zum Unterricht in die Milz schicken konnte. Dort lernte er auch die anderen Jugendlichen kennen mit denen er fort an soviel Zeit verbrachte wie es ihm die Arbeit und der Unterricht in der Schmied erlaubt.

    Er liebte es den wilden Kampfbeschreibungen von Tankred zu zuhören oder mit Torsin durch die Wälder zu streifen. Von Itho war er sehr beeindruckt weil er immer der schlauste von all seinen Freunden war und auf fast jede frage eine Antwort hatte. Dann war da noch Xeiff der zwar nicht so ein gute Kämpfer wie Tankred war aber dafür unwahrscheinlich viel über die Götter und ihre Geschichten wusste.

    Natürlich gab es immer wieder mal Streit untereinander um irgend welche Nichtigkeiten aber im Grossen und Ganzen waren sie schon ein Verschworen Gemeinschaft.

    … und sein sehnlichster Wunsch war es auch mit seinen Freunden die Welt zu entdecken , bis ans Meer zu reisen und all die schönen Sachen zu sehen von dem er schon so viel gehört hatte …

    //falls was nicht passt änder ich meinen Background nochmal gerne ab ….

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