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Forum Forum Pathfinder 2nd Edition Feedbackthread Antwort auf: Feedbackthread

#18482
Ultra
Moderator

Naja ich glaube die Motivation kommt von der Bindung zu Breachill / seinen Einwohner und dafür zu sorgen, dass von dem Portal im Prinzip keine Gefahr ausgeht, aber da gebe ich dir Recht, rollenspielttechnisch ist dass in Band 1 zu kurz gekommen und es konnte keine Bindung aufgebaut werden.

Der ganze Stil der Abenteuer bisher erinnert mich sehr an meine bisherigen Erfahrungen mit den offiziellen Abenteuern der Pathfinder Society (PFS), welche für Pathfinder – zusammen mit den publizierten Adventure Paths – in erheblichem Maße die allgemeine Geschichtsschreibung darstellen (so bisserl wie der Adventurischer Bote für DSA). Dort geht es in der Regel von Szene zu Szene zu Szene zu Szene ohne großartige „Transition“, was vor allem an äußeren Zwängen liegt (nur jeweils 4h Zeit für ein Kurzabenteuer). Unser klassisches Rollenspiel in trauter Runde („homebrew“) und in nicht-mechanischem Sinne (combat encounter oder social encounter) lebt aber in großen Teilen genau von diesen ausgespielten transition phases. Hier kannst Du ggfs. ansetzen und solange das Abenteuer keine „Verfolgungsjagd“ oder sonstige Zeitbeschränkungen vorsieht mit Augenmaß strecken, Langeweile soll ja auch nicht aufkommen.

Zum Beispiel haben laut Forum viele Meister das erste Abenteuer weit vor dem Call of Heroes anfangen lassen (bis zu einer Woche). Und wenn man erst mal etwas Zeit hatte um sich selbst, die übrigen Abenteurer und vor allem die Stadt und ihre Einwohner zumindest etwas näher kennenzulernen, dann denke ich die Motivation wäre eine ganz andere.

Was die Bindung von Valetius in die GEschichte betrifft, so bin ich auch immer auf euch angewiesen euch da auch GEdanken zu machen und dass greife ich dann gerne auch gemeinsam auf. Dass kann keine Einbahnstrasse sein.

Prinzipiell ist Valetius als Anhänger / Vertreter einer guten Gottheit relativ leicht in irgendwelche epischen und über Äonen andauernden good vs evil struggles einzubinden, allerdings hängt das natürlich auch eine Menge an der Präsentation der aktuellen Situation und seinem Kenntnisstand. Wenn es sich im Verlauf der Geschichte irgendwann mal konkret herausstellt, daß wir gegen eine wirklich akute Gefahr ankämpfen, d.h. Überrennung des Dschungels (oder mehr) durch böse Kultisten und/oder die Wiedererweckung bzw. Freisetzung von Dahak, Weltvernichtung oder dergleichen, dann ist Motivation sicherlich das kleinste Problem. Im Moment isses allerdings eher so das „NPD hat in der Kommunalwahl in Bayern 2020 irgendwo mehr als 5% geholt“ Kopfschütteln, denn ein „Oh Gott, NSDAP und Hitler sind 1933 in Deutschland gerade an die Macht kommen“ Gefühl.